Wechsel im Kultur- und Wirtschaftsausschuss der Stadt.

11.05.2020

Kellinghusen | Wechsel im Kultur- und Wirtschaftsausschuss der Stadt: Für Peter König übernimmt Sybille Weinmann-Klinkow den Vorsitz.

Artikel aus der Norddeutschen Rundschau

Wechsel im Kultur- und Wirtschaftsausschuss der Stadt: Für peter.koenig [at] cdu-kellinghusen.de (Peter König) übernimmt sybille.weinmann-klinkow [at] cdu-kellinghusen.de (Sybille Weinmann-Klinkow) den Vorsitz.

Die Christdemokratin ist während der jüngsten Ratsversammlung zum Nachfolger ihres Parteikollegen gewählt worden. König hatte auf den Vorsitz verzichtet, weil er Kellinghusen demnächst in Richtung Freiburg verlässt. Bereits im November hatte er deshalb den Vorsitz im CDU-Ortsverband niedergelegt. Bis zum endgültigen Umzug wird Peter König Mitglied der Ratsversammlung
bleiben und auch sein Ehrenamt als 1. stellvertretender Bürgervorsteher ausüben.

Museumskonzept im Fokus:
Im Mittelpunkt der Ausschussarbeit stand unter der Ägide von König vor allem das inhaltliche Konzept des neuen Museums „Ton in Ton“, das im historischen Rathaus entstehen soll. Neben den Ausschusssitzungen habe es 2019 weitere 15 Zusammenkünfte gegeben, um das Konzept zu erarbeiten. Als „Säule im Projekt“ nennt König den Stadtmanager Sven Gondlach. Aber auch mit den
Kollegen des Bauausschusses, die für den Umbau des Rathauses zuständig gewesen seien, und seinen eigenen Ausschusskollegen habe es eine gute Zusammenarbeit gegeben.

Planung für medizinisches Zentrum:
Vorangeschritten seien auch die Vorarbeiten für ein medizinisches Versorgungskonzept, das Peter König für notwendig hält. Während der nächsten Sitzung, die dann seine Nachfolgerin leitet, sollen Planungsbüros aufgefordert werden, Angebote für das Konzept abzugeben. Beinhalten soll es einen Ist-Bericht, die Form für ein medizinisches Zentrum (Betriebsform) und was die Stadt an Hilfen leisten könne und müsse. „Das Konzept soll auch ein Signal an Ärzte und verwandte Berufe sein, die wir mit ins Boot holen wollen.“

Für Sybille Weinmann-Klinkow ist die Sicherung der medizinischen Versorgung aktive Standortpolitik, um die Attraktivität der Stadt zu steigern.

Deshalb will die Diplom-Ökonomin auch das Vorhaben von Peter König, der den Wirtschaftsfragen im Ausschuss eine größere Bedeutung beimessen wollte, fortführen.

Sybille Weinmann-Klinkow erklärte: Beruflich ist die neue Vorsitzende in Glückstadt als Wirtschaftsförderin tätig und habe deshalb auch mit Städtebauförderung und Innenstadtbelebung zu tun.
Einig ist sich Weinmann-Klinkow mit König, dass die Stadt auch auf den HVV- und den Bahn-Anschluss vorbereitet sein müsse.

(c) shz - Möller