Aschermittwoch für den Bahnanschluss in Kellinghusen genutzt

08.03.2019

Beim politischen Aschermittwoch der CDU in Itzehoe gab es eine gute Gelegenheit, MP Daniel Günther auf den Bahnanschluss in Kellinghusen anzusprechen.

regine.struve [at] cdu-kellinghusen.de (Regine Struve), Mitglied der Kellinghusener CDU-Fraktion, nutzte am vergangenen Mittwoch - 6. März 2019 - beim "Politischen Aschermittwoch" in Itzehoe die Gelegenheit, um mit unserem Ministerpräsidenten Daniel Günther die Situation rund um das Projekt "Bahnanschluss in Kellinghusen" zu diskutieren. Sie übergab ihm ein vorbereitetes persönliches Positionspapier in dem sie Argumente als Bürgerin, Ratsfrau und Kauffrau zusammengetragen hatte.

Als CDU-Kellinghusen unterstützen wir ausdrücklich das Vorhaben, Kellinghusen durch einen eigenen Bahnhof besser an die Metropolregion Hamburg und Schleswig-Holstein anzubinden.

Hier der Text des Schreibens:

 

Bahnanschluss Kellinghusen                                                06.03.2019

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

mein Name ist Regine Struve, ich bin 55 Jahre alt und lebe und arbeite in Kellinghusen. Ich bin Mitglied in der CDU, sitze als Ratsfrau in der Ratsversammlung und engagiere mich in einigen kommunal-politischen Ausschüssen. Ich bin seit 25 Jahren selbstständige Gewerbetreibende in einem über 100jährigen Familienunternehmen und Bürgerin der Stadt Kellinghusen, die ich als meinen Lebensmittelpunkt betrachte.

Warum sage ich Ihnen das alles ... ?

Weil mich der seit Jahren geplante Bahnanschluss, in jeglicher Beziehung und Funktion betrifft.

Als inzwischen gewähltes Mitglied der Ratsversammlung habe ich im Kommunalwahlkampf als Vertreterin der CDU, auch mit der Unterstützung der Landesregierung, unseren Wählerinnen und Wählern das Versprechen gegeben, das der Bahnanschluss kommen wird, und wir gemeinsam Alles daransetzen werden, daß dieser Plan umgesetzt wird.

Ich möchte mein Wort halten!

Als Gewerbetreibende bin ich von einer guten Infrastruktur abhängig ( über die A20 möchte in diesem Zusammenhang gar nicht erst reden ) und ein Bahnanschluss wäre auch für die Wirtschaft in Kellinghusen ein zukunftsweisender Schritt und ein deutliches und positives Zeichen für das Unterzentrum am Rande der Metropolregion Hamburg. Wir hätten dadurch die Chance zu mehr Ansiedlungen und zu höherer Kaufkraft die wir vor Ort binden könnten.

Um mein Unternehmen an dem heutigen Standort halten zu können, und das ist mein Ziel!, ist es für mich eine existenzielle Frage eine absehbar positive Entscheidung feststellen zu können.

Und zu guter Letzt. Als Bürgerin der Stadt Kellinghusen möchte ich in einer Stadt leben, die Mobilität gewährleistet, die eine gute Lebensqualität bietet und attraktive Lebensräume zulässt. In unserem Projekt Städtebauförderung wird der Bahnhof gestalterisch und zentrumsnah eine wichtige Rolle spielen und darüber hinaus eine noch deutlichere Wahrnehmung unsere Stadt gewährleisten.
Auch das wünsche ich mir !

Mit alledem wären wir in Kellinghusen einen großen Schritt weiter. Voraussetzung ist allerdings die Realisierung des Bahnanschlusses in Kellinghusen.

Die Verunsicherung bezüglich der Chancen ist seit langem in der Stadt spürbar, der Glaube an eine Realisierung fast verloren und eine Bevölkerung, die den Vertröstungen überdrüssig ist!

Wir, die Ratsfrau, die Gewerbetreibende und die Bürgerin, wir alle brauchen eine Antwort und am
Ende eine Entscheidung! Und so sehen das viel in meiner Stadt.

Deshalb bitte ich Sie und freue mich auf Ihre Unterstützung!

Wie war noch gleich das Motto, „anpacken statt rumsnacken“  - ich nehme Sie beim Wort !


Ihre

Regine Struve

 

(rs)